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An Jesus Christus glauben ist altmodisch. Ihm vertrauen, ist naiv und überholt. Sagt man. Aber leblose Sterne befraÂgen ist zeitgemäss. Tische rücken ist modern. Arme Menschheit! Haben wir die Ära der Aufklärung wirklich schon hinter uns?
Sich in sich selbst zu versenken ist in. Sekten. Fernöstliche Philosophien. Neumodische Religionen. Wer soll da noch durchÂblicken? Sie wollen unsere Zeit. Unser Innerstes. Oft genug auch unser Geld. Sie wollen unsere Gedanken beeinÂflussen. Unsere Gefühle für sich beÂanÂspruÂchen. Manches klingt verrückt. Manches einleuchtend. Wenn erst viele mitÂmaÂchen, wird's wie ein Rausch.
Jesus Christus ist anders. Er will, dass wir einen klaren Kopf behalten. Mit beiÂden Beinen auf der Erde stehen. Nicht mit dem Kopf in den Wolken. Nicht mit den Gedanken Luftschlösser bauen. Er will, dass wir auf seiner Seite bleiben. Dass wir mit ihm durch dick und dünn gehen. Dass wir von Menschen gemachte ReÂligionen und Phantastereien links liegen lassen. Dass wir bei der Stange bleiÂben. Nicht untergehen im Sumpf von Religiosität und Weltanschauungen.
Jesus Christus ist anders. Wer ihn anruft, hebt nicht ab. Läuft nicht mit roÂsaÂroÂter BrilÂle herum. Er lässt uns die WirkÂlichÂkeit sehen, wie sie ist. Lässt uns im LeÂsen der Bibel ein Licht aufgehen. Über den lebendigen Gott. Über uns selbst. DaÂmit wir nicht hin- und her schwanken wie das berühmte Fähnlein im Wind. DaÂmit wir den festen Boden nicht unter den Füssen verlieren.
Jesus Christus ist anders. Er ist der Herr der Welt. Der Gegenwart, VerÂganÂgenÂheit und Zukunft. Der Toten und der Lebendigen. An ihm vorbei geht's nur auf krumÂmen Wegen. Manch einer kriegt die Kurve nicht mehr. Findet den RückÂweg nicht mehr. Wer durch Jesus Christus Frieden mit dem lebendigen Gott hat, der hat es nicht nötig, die Zukunft in die Gegenwart zu holen. Der weiss, dass sein Gestern, sein Heute und sein Morgen bei Gott gut aufgehoben ist.
Und weil dies alles Jesus Christus so wichtig ist, packt er selber zu und hält uns fest. Durchhängeperioden kennt wohl jeder. Zweifel, ob nicht doch alles nur EinÂbildung ist. Innerlich zerrissen zu sein. Nicht mehr wissen, was Sache ist. Doch wir fallen nicht ins Bodenlose. Jesus Christus steht unten und hält die HänÂde auf. Sein Friede bringt wieder OrdÂnung in Kopf und Herz.
Ihr Pfarrer Rainer Harmßen
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